Veranstaltungskalender

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Jahren

16GB: Tischtennisplattenpolitik (Theater an der Parkaue)

Empfohlen ab 14 Jahren
Spielstätten:
Theater an der Parkaue
Beschreibung:
Auf der Tischtennisplatte in Andaçs und Cerens Viertel wird gefeiert, gelacht und gestritten. Hier entstehen Songs, gefälschte Entschuldigungsbriefe und jetzt drehen die beiden Geschwister hier einen Film. Auf der 16-GB-Speicherkarte, die ihnen ihre Eltern zum Abi geschenkt haben. Ein Film über ihr Leben, ihre Familie, ihre Welt. Über alles, was sie geprägt hat. Wie ihre Mutter, die immer arbeiten musste und deshalb raue Hände hat. Ihr Film ist eine Hommage an all die rauen Hände um sie herum – weil es sonst nie um sie geht, außer es gibt ein Problem. Und während sich die 16 GB füllen und Andaç und Ceren durch ihren Film sichtbar machen, was viel zu oft unsichtbar bleibt, stellen sie fest: In Deutschland sind raue Hände die wertvollsten und wertlosesten zugleich. Das Stück ruft aus junger postmigrantischer Perspektive zur Solidarität auf.

Genre:

Schauspieltheater

Antigones Vermächtnis (Theater an der Parkaue)

Empfohlen ab 15 Jahren 7,50 pro Kind
Spielstätten:
Theater an der Parkaue
Beschreibung:
Die Neuerzählung der antiken Tragödie fragt, wie das Handeln einer Einzelnen zur politischen Bewegung werden kann. Ziemlich große Fußstapfen liegen vor Ismene. Alle kennen den Namen ihrer älteren Schwester: Antigone. Antigone, die für ihre Ideale eintrat, die sich gegen die Staatsmacht stellte und dafür mit dem Leben bezahlen musste. Aber wer ist eigentlich Ismene? Das fragt sich auch Ismene selbst, die in „Antigones Vermächtnis“ zur Hauptfigur wird. Und vor allem beschäftigt sie: Was wird von ihr erwartet? Sich dem Erbe der Schwester zu stellen, birgt eine große Verantwortung und kann zugleich die Chance auf einen Neuanfang sein. Wie kann Ismene den Widerstandsgeist von Antigone weitertragen und dabei ihren eigenen Weg finden?

Genre:

Schauspieltheater

Brummps - Sie nannten ihn Ameise (Theater an der Parkaue)

Empfohlen ab 6 Jahren 7,50 pro Kind
Spielstätten:
Theater an der Parkaue
Beschreibung:
Eine szenische Lesung oder ein Feuerwerk an Sprachwitz und Fantasie! Jonny Ameise ist nicht wie die anderen. So sehr er sich auch bemüht – bei seinen Ameisenschwestern läuft einfach alles anders: Sie tragen mehr, schlüpfen mühelos durch die unterirdischen Gänge und schlafen in pupsgemütlichen Kojen tief im Inneren ihres Baus, gleich neben dem Schlafzimmer von Queen Mama, der Mutter aller Schwestern. Jonny dagegen muss draußen vor Hügel Drei schlafen. Als Jonnys großer Körper auch noch zu zittern beginnt und Oberbossi das ansteckende „Brummps“ bei ihm diagnostiziert, hat Jonny genug. Mit seiner besten Freundin Butz, der einzigen Ameise auf der Welt, die keine Lust auf Arbeiten hat, brennt er durch. Gemeinsam stürzen sie in ein Abenteuer – weg vom Hügel und hinein in den Wald. Keine nervigen Bossis, kein Druck von der Baustelle. Stattdessen übers Leben quatschen, in die Wolken glotzen, Läuschen schlürfen und feststellen, dass mit „Brummps“ plötzlich Dinge möglich sind, von denen Jonny nie zu träumen gewagt hat ..

Genre:

Schauspieltheater

Chaos der Gefühle (Theater an der Parkaue)

Empfohlen ab 5 Jahren
Spielstätten:
Theater an der Parkaue
Beschreibung:
Ein Fragezeichen ist auf der Suche nach Antworten in Liebesdingen. Auf seiner Suche trifft es auf eine Wolke, die verliebt im Raum umherschwebt, ein aufgekratztes Hormon, eine Erdbeere, die Süßigkeiten liebt, und den Frust. Sie lernen sich kennen, nähern sich an, verbiegen sich, um sich zu gefallen, sind wütend auf sich selbst oder schmelzen beim Anblick des*der anderen dahin. Denn wie funktioniert das mit der Liebe? Wer blickt hier noch durch, wenn die Gefühle verrücktspielen? „Chaos der Gefühle“ ist ein Stück mit viel Witz und Hingabe über Selbstliebe, dem Mut, Fragen zu stellen und der Neugier, herauszufinden, was man wirklich liebt.

Genre:

Schauspieltheater

Das doppelte Lottchen (Theater an der Parkaue)

Empfohlen ab 8 Jahren
Spielstätten:
Theater an der Parkaue
Beschreibung:
Zwei Mädchen, zwei Leben und eine unglaubliche Entdeckung: Lotte lebt bei der Mutter in München, Luise beim Vater in Wien. Die beiden kennen sich nicht, bis sie sich in einem Ferienlager gegenüberstehen. Was für ein Schock! Sie sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Haben ihre Eltern ihnen etwa verheimlicht, dass sie Zwillinge sind? Wurden sie einfach halbiert und nicht mal gefragt? Das können die beiden so nicht stehen lassen! Ein Entschluss folgt: erstens Rollen tauschen und zweitens den Elternteil kennenlernen, den sie nie hatten. Luise fährt zur Mutter und tut so, als ob sie kochen kann und Mathe mag. Und Lotte sitzt beim Vater und muss Eierkuchen essen, die ihr eigentlich nicht schmecken. Eins jedenfalls ist klar: Einmal wiedergefunden, wollen sie sich nicht mehr verlieren. Die Eltern müssen einsehen, dass sie ihre Kinder nicht einfach übergehen können.

Genre:

Schauspieltheater

Das Kind träumt (Theater an der Parkaue)

Empfohlen ab 16 Jahren 7,50 pro Kind
Spielstätten:
Theater an der Parkaue
Beschreibung:
„Wer gibt Leben? Wer tötet? Wer lacht mit mir? Wer über mich? All die schmelzend-fließenden Gesichter wie im Traum – wo ist das Gesicht des Tageslichts?” Das, was eben noch unvorstellbar war, geschieht: Mitten in der Nacht dringen Soldat*innen in Zimmer und Träume ein. Das Kind, das gerade noch sanft geschlafen hat, wird aus seinem Zuhause in die Flucht getrieben. Mutter und Kind gelangen an Bord eines Schiffes, das ihnen Schutz bieten soll, aber keinen sicheren Hafen findet. Auf ihrem Weg blicken sie in die verschiedenen Gesichter der Menschlichkeit; Großzügigkeit und Bosheit, Hoffnung, Ohnmacht und Verlust starren zurück. Mutter und Kind suchen Asyl, kämpfen um ihr Recht auf Leben, bitten um Hilfe und appellieren an die Solidarität der Menschen, die ihnen begegnen. Und immer begleitet das Kind die Frage: Ist das die Wirklichkeit oder ein böser Traum? „Das Kind träumt“ ist inspiriert von der realen Geschichte des Schiffes St. Louis, das 1939 aus Hamburg aufbrach und in Kuba vor den Schrecken des Nationalsozialismus Asyl suchte, abgewiesen wurde und gezwungen war nach Europa zurückzukehren.

Genre:

Schauspieltheater

Das Spiel (Theater an der Parkaue)

Empfohlen ab 5 Jahren 7,50 pro Kind
Spielstätten:
Theater an der Parkaue
Beschreibung:
Füchse gegen Pinguine, 0:0 und Anpfiff! Die Spielerin sprintet, weicht ihrer Gegenspielerin gekonnt aus, schießt den Ball zielgerade aufs Tor zu. Hält die Torwartin den Ball? – Tooooor! Oder doch nicht? Und wo ist der Ball überhaupt? Weg. Wie peinlich. In diesem Spiel zweier Frauenfußballmannschaften geht wirklich alles schief. Absolut nichts funktioniert wie geplant, aber alle geben ihr Bestes und wollen nur eins: Fußball spielen – und natürlich gewinnen. Das ist aber gar nicht so einfach, wenn der Rasen schon lange nicht mehr gemäht wurde, eine Spielerin ihr Trikot vergessen und niemand Strafräume aufgemalt hat. Da fehlt nur noch ein Eigentor auf der Liste der Peinlichkeiten. Theatermacherin Rachel Rosen erzählt eine mit Aberwitz gespickte, sportliche Parabel über das Scheitern. Auf dem Sportplatz des Lebens versuchen Spielerinnen und Fans am Ball zu bleiben, auch wenn niemand mehr weiß, wo der Ball ist. Aber so ist das manchmal, wenn einer Frauenmannschaft der Bolzplatz zugewiesen wird, um den sich niemand so richtig kümmert. Das soll sie jedoch nicht abhalten, denn: das Runde muss ins Eckige!

Genre:

Schauspieltheater

Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch (Theater an der Parkaue)

Empfohlen ab 6 Jahren 7,50 pro Kind
Spielstätten:
Theater an der Parkaue
Beschreibung:
Ein rasantes Abenteuer über die Rettung der Welt in allerletzter Sekunde und die Überzeugung, dass es nie zu spät ist, für das Richtige zu kämpfen. Tick tack tick tack. Nur noch sieben Stunden bis Mitternacht. Beelzebub Irrwitzer und seine Tante Hexe Tyrannja Vamperl sind unter enormem Zeitdruck. Denn laut Vertrag mit dem Teufel müssen sie pünktlich zum Jahreswechsel einige Tierarten ausgerottet, viele Bäume zum Absterben gebracht und mindestens eine tödliche Seuche verbreitet haben. Sie greifen zu einem mächtigen Zaubertrank, zum Punsch aller Punsche: Dem satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch, der beim Glockenschlag um Mitternacht alle guten Wünsche ins Gegenteil verkehrt. Zum Glück aber gibt es den Hohen Rat der Tiere, der Zauberer und Hexe schon lange beobachtet und die Spione Kater Maurizio und Rabe Jakob geschickt hat. Doch auch für diese zwei tickt die Uhr. Die beiden Tiere müssen alles daransetzen, die bösen Kräfte zu besiegen und die Welt vor der drohenden Katastrophe zu retten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Genre:

Schauspieltheater

Die jüngste Tochter (Theater an der Parkaue)

Empfohlen ab 14 Jahren 7,50 pro Kind
Spielstätten:
Theater an der Parkaue
Beschreibung:
Auffallen, ein Doppelleben führen, nicht den Erwartungen entsprechen – schon früh fühlt Fatima sich uneins mit sich und der Welt. Während sie als jüngste Tochter einer algerischen Familie in einem Pariser Vorort aufwächst, fühlt sie sich ständig hin- und hergerissen: zwischen Familie und Selbstfindung, Glaube und Sexualität, Tradition und urbanem Leben. Jeden Tag muss sie drei Stunden mit dem Bus fahren, um auf eine weiterführende Schule gehen zu können. Wohin mit der Verunsicherung, der Wut und der Kraft, die sie in sich spürt? Im Schreiben findet Fatima ein Ventil. „Ich heiße Fatima“ ist der soghafte Anfang jeder Seite in ihrem Heft. In einer Mischung aus Sure und Spoken Word stellt sie sich den Situationen, die sie zu der gemacht haben, die sie heute ist: Eine Pendlerin zwischen Welten, die eigentlich gar nicht voneinander getrennt sein sollten. In ihren Worten manifestiert sich nach und nach ein Bekenntnis zu sich selbst und ihrer Geschichte.

Genre:

Schauspieltheater

Die Nashörner (Theater an der Parkaue)

Empfohlen ab 14 Jahren 7,50 pro Kind
Spielstätten:
Theater an der Parkaue
Beschreibung:
Ein ganz normaler Tag in einer ganz normalen Stadt – doch da rast plötzlich ein Nashorn durch die Straßen. Kann das wirklich passiert sein, fragen sich die Einwohner*nnen. Niemand reagiert, stattdessen wird spekuliert, woher es kommt und wie viele Hörner es hat. Wenig später stürmt ein zweites Nashorn vorbei und kurz darauf erfasst das Unglück die ganze Stadt: Einwohner*innen fühlen sich nicht gut, ihre Haut verhärtet sich zu einem Panzer, ihre Stimmen werden heiser, bis sie nur noch schnaufen. Adern schwellen an, die Körpertemperatur schießt in die Höhe und schließlich werden sie selbst zu Nashörnern, die durch Wände brechen, Häuser ins Wanken bringen und alles zertrampeln. Am Ende bleibt nur noch ein Mensch übrig. „Die Nashörner“ von Ionesco erzählt von der Auflösung des Individuums in der Masse und fragt nach der Verführbarkeit und der Gefahr, die darin liegt. Choreografin Ursina Tossi verwandelt den modernen Klassiker in ein Tanzstück mit integrierter künstlerischer Audiodeskription für Menschen mit und ohne Sehbehinderungen.

Genre:

Tanztheater