Beschreibung:
Auf der Tischtennisplatte in Andaçs und Cerens Viertel wird gefeiert, gelacht und gestritten. Hier entstehen Songs, gefälschte Entschuldigungsbriefe und jetzt drehen die beiden Geschwister hier einen Film. Auf der 16-GB-Speicherkarte, die ihnen ihre Eltern zum Abi geschenkt haben.
Ein Film über ihr Leben, ihre Familie, ihre Welt. Über alles, was sie geprägt hat. Wie ihre Mutter, die immer arbeiten musste und deshalb raue Hände hat. Ihr Film ist eine Hommage an all die rauen Hände um sie herum – weil es sonst nie um sie geht, außer es gibt ein Problem. Und während sich die 16 GB füllen und Andaç und Ceren durch ihren Film sichtbar machen, was viel zu oft unsichtbar bleibt, stellen sie fest: In Deutschland sind raue Hände die wertvollsten und wertlosesten zugleich. Das Stück ruft aus junger postmigrantischer Perspektive zur Solidarität auf.